Im folgenden ein Originalbrief von DFSR, ich habe lediglich die 2 Stellen, auf die ich mich beziehe
rot hervorgehoben:
Liebe Eltern,

Sie stehen vor einer Entscheidung, die man nicht jeden Tag trifft: soll ich meinem Kind ein
halbes oder ein ganzes Schuljahr im Ausland erlauben?

Das Angebot der Sprachreiseveranstalter ist auf den ersten Blick fast gleich. Und doch gibt
es Unterschiede. Um diese zu erkennen, ist es unerlässlich an einem unverbindlichen
Auswahlgespräch teilgenommen zu haben. Bei diesem kommt es dann nur noch auf die
richtigen Fragen an. Einige der Fragen, die wir mit unserer langjährigen Erfahrung wichtig
finden, haben wir Ihnen im folgenden aufgelistet:


Wie lange organisiert der Anbieter bereits High School Aufenthalte?
Langjährige Erfahrung ist gerade bei diesem Programm sehr wichtig.

Haben die Mitarbeiter selbst Auslandserfahrung?
erst wenn ein Mitarbeiter weiß, wie es ist im Ausland zu leben, kann er Ihnen einen
realistischen Einblick in ein Auslandsaufenthalt gewähren.

Wie viele Schüler werden jährlich vermittelt?
Die Anzahl der Schüler die jährlich vermittelt werden, sagt zwar nichts über die
Qualität aus, jedoch besteht bei sehr großen Unternehmen die Gefahr, dass man
eher Anonym behandelt wird.


Wann wurden bei den letzten Jahrgängen der letzte Schüler vermittelt? Dies
sollte nicht später als Mitte September sein.

Wie und wo findet die Vorbereitung für den Austausch statt?
Dies ist einer der wichtigsten Punkte vor dem Aufenthalt. Die Vorbereitung sollte
(für USA muss) im Heimatland stattfinden. Wird ein zusätzliches Ein-
führungsprogramm vor Ort angeboten (z. B.: in New York), fragen Sie unbedingt,
was passiert, wenn bis Abflug noch keine Gastfamilie fest steht.

Können Sondervereinbarungen schriftlich gegeben werden?
Sollten Sie von der Organisation zugesagt bekommen, dass Ihr Kind z.B. auf jeden
Fall in eine Familie mit gleichaltrigen Kinder kommt, lassen Sie sich diese Zusage
unbedingt schriftlich geben. Eine seriöse Organisation wird Ihnen ehrlich sagen,
wenn etwas nicht eingehalten werden kann. Mündliche Abmachungen sind meist
nur schwer nachzuweisen und manchmal wird dar-auf spekuliert, dass Sie kurz
vor Abreise nicht mehr abspringen, auch wenn die Organisation die mündlichen
Vereinbarungen nicht einhalten kann.

Wurden jemals Schüler nicht zum gewünschten Zeitpunkt platziert?

Leider ist es in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen, dass uns Schüler
im Oktober anriefen und fragten ob wir sie noch vermitteln können, da die
ausgewählte Organisation keine Familie für den Sommer gefunden hat und erst
wieder eine Reise ab Januar anbieten konnte. Dies darf nicht geschehen und Sie
sollten im Vorfeld darauf achten!

Wie hoch ist die Wechselquote?
Pro 100 Schüler darf die Wechselquote nicht höher als 5% sein.

Wer ist im Notfall Ansprechpartner für die Organisation vor Ort, für mich und für mein
Kind?
Es sollte immer eine Person für die ausländischen Partner in Deutschland er-
reichbar sein egal wann und zu welcher Uhrzeit. Im Ausland sollte es unbedingt
eine 24 Stunden Notfallnummer für Ihr Kind geben.


All diese Punkte sollten Sie bei dem Auswahlgespräch oder auch telefonisch klären und
zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet bekommen. Eine seriöse Organisation kann Ihnen
diese Fragen ohne umschweife beantworten und Ihnen diese Antworten auch schriftlich
geben.
Sollten Sie sich für die USA interessieren, hier noch ein paar Hinweise:

In den USA gibt es eine Kontrollbehörde, die C.S.I.E.T. Diese vergibt die Lizenzen für
amerikanische Büros Schüleraustausch zu organisieren. Um diese Lizenz zu erhalten,
müssen sich die amerikanischen Organisationen an strenge Richtlinien halten und auch
Prüfen, dass der deutsche Partner einige diese Richtlinien ebenfalls einhält.

Hier einige Beispiele:

Laut Punkt 6-D-a der C.S.I.E.T Regeln ist es notwendig eine schriftliche Bestätigung der
Gastschule vor Abflug vorliegen zu haben. Wie wird das gehandhabt, wenn Ihr Kind ein
Vortreffen in den USA hat und noch keine Familie feststeht?

Laut Punkt 4-F ist es weder den amerikanischen noch den deutschen Organisationen
erlaubt Werbung mit Bildern von High School Abschlüssen oder typischen amerikanischen
Sportarten zu machen.

Dies sind nur zwei von vielen Richtlinien, die eingehalten werden müssen. Wir empfehlen
Ihnen deshalb sich unter www.csiet.org (about CSIET->CSIET standards->Long-Term Standards) die
Regeln durchzulesen und darauf zu achten, dass sich auch die deutsche Organisation an
diese Regeln hält. Wir von DFSR sind freiwillig vollwertiges Mitglied und haben uns dazu
verpflichtet alle (nicht nur Teile) Regeln einzuhalten.